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IncontriEuropei

"Wir sollten versuchen die Welt zu verändern, um all das zu vergessen, was wir auf Erden nicht besitzen können - ausgenommen die Liebe"
- Gian-Maria Volontè in dem Film
'Luigi Nono - Il canto sospeso'

Das Nonoprojekt für Schulen

Das Nonoprojekt für Schulen und das Netzwerk Le Scuole di Pace sind eine Initiative der Fondazione Scuola di Pace di Monte Sole Marzabotto (Provincia di Bologna) und der Fondazione L'Unione Europea Berlin in Kooperation mit IncontriEuropei.

Im April 2001 haben Hans Eichel, Bundesminister der Finanzen, Vittorio Prodi, Präsident der Provinz Bologna, und Manfred Stolpe, damals Ministerpräsident des Landes Brandenburg die Initiative gestartet, ein Netzwerk mit Schulen in europäischen Regionen aufzubauen und hierfür zwei Stiftungen in Bologna und Berlin zu gründen. Beide Stiftungen sind eingetragen.

Das Netzwerk Le Scuole di Pace ist eine Plattform, auf der Schüler zu Fragen von Demokratie und Menschenrechten themenbezogen und interdisziplinär arbeiten und die Ergebnisse über Internet kommunizieren. Die Kontakte werden in persönlichen Begegnungen intensiviert.

Das Netzwerk wird unterstützt durch einen Kreis von Freunden des Nonoprojektes, von Mäzenen und Kooperationspartnern.

Gemeinsame Basis der Projektarbeit im Netzwerk ist die Videoproduktion Luigi Nono Il canto sospeso, erschienen als DVD Edition u.a. mit Claudio Abbado, Bruno Ganz, Susanne Lothar, Angelica Ippolito, Gian-Maria Volontè, Ben Kingsley, Umberto Eco und zwar in den Fassungen auf Italienisch mit Ippolito, Gian-Maria Volontè , Deutsch mit Bruno Ganz und Susanne Lothar und Englisch mit Ben Kingsley. Die Edition steht ausschließlich Schulen und Bildungseinrichtungen zur Verfügung

Die Edition wird interdisziplinär und mit verschiedenen Aspekten u.a. in den Fächern Musik, Deutsch, Geschichte, Bildende Kunst genutzt – vgl. die Ergebnisse der Projektarbeit an den Schulen, insbesondere die Dokumentation von

Die Komposition Il canto sospeso von Luigi Nono basiert auf zehn letzten Briefen von Jugendlichen, jungen Frauen und Männern aus Griechenland, Rußland, Bulgarien, Polen, Italien und Deutschland, die gegen die Nationalsozialisten Widerstand leisteten und von der Wehrmacht in den Jahren 1942 / 1943 ermordet wurden.

Die Briefe sind Zeugnis von Menschlichkeit und Toleranz, von Liebe und Hoffnung. Sie enthalten Botschaften, die jungen Menschen in Europa auch heute noch ein lebendiges Beispiel für Werte, Kultur, Bildung und Verantwortlichkeit für das eigene Handeln und für das Wohl anderer Menschen geben.

<html> ©L/mk 2001